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Krankenhaus der Augustinerinnen – Severinsklösterchen
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Hammerzehen / Krallenzehen / Klauenzehen

Diagnostik und Therapie

Im Bereich der Kleinzehenveränderungen wird nach verschiedenen Formen unterschieden:

  • Klauenzehe: Beugefehlstellung im Endgelenk des Zehs
  • Hammerzehe: Beugung im Mittelgelenk, Überstreckung im Grundgelenk
  • Klauenzehe: Beugung im Mittelgelenk, Überstreckung im Grundgelenk – aber ohne Bodenkontakt

Diagnostik

Kann die Fehlstellung mit der Hand noch “gerade gebogen“ werden, ist sie flexibel. Ist die Fehlstellung hingegen nicht mehr beweglich, ist sie kontrakt. Dies spielt für die Therapie eine bedeutende Rolle.

Anhand des klinischen Befundes und der Röntgenaufnahmen des Fußes im Stehen können wir uns ein genaueres Bild Ihrer Zehenfehlstellung machen und die Therapie planen.

Therapie

Bei noch reversiblen Zehenfehlstellungen können anfangs Krankengymnastik, zügelnde Bandagen oder sogenannte „Orthesen“ helfen. Ist die Zehenfehlstellung bereits kontrakt, ist eine Operation notwendig. Um die Zehenfehlstellungen operativ zu beheben, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die auch miteinander kombiniert werden können:

  • Verlängerung der Strecksehne
  • Durchtrennung und Umlenkung der Beugesehne(n)
  • Gelenkversteifungen (einliegender Draht für 4-6 Wochen, der ambulant entfernt wird)

Hin und wieder ist zusätzlich hierzu noch eine geringe Verkürzung des Mittelfußknochens notwendig. Die OPs können herkömmlich, also mit Hautschnitt, oder minimal-invasiv(Schlüssellochtechnik) gemacht werden.

Zehenfehlstellungen treten häufig als Folge begleitender Veränderungen, v.a. des Hallux valgus, auf. Deshalb gilt es, die Ursache zu klären und ggfs. in gleicher OP zu beheben.