Behandlung im Endoprothetik-Zentrum der Maximalversorgung

Das macht eine erfolgreiche Kunstgelenk-OP aus

Im EPZmax des Severinsklösterchens gehen wir Ihrer Gelenkerkrankung auf den Grund. Bei uns gibt es keine Standard-Lösungen. Wir beraten und behandeln jeden einzelnen Patienten individuell mithilfe abgestimmter konservativer (nicht-operativer) und operativer Therapieverfahren. Denn Krankheiten können viele Ursachen haben. Anschließend leiten wir die notwendigen Schritte ein, um Sie wieder fit zu machen.

Bereits vor der Operation befassen wir uns mit Hilfe radiologischer Aufnahmen ausführlich mit der Planung Ihrer Prothese. Denn es geht um Ihr persönliches Gelenk. Dabei steht uns neben der konventionellen Planung anhand von Röntgenbildern als eine von wenigen Kliniken in Nordrhein-Westfalen auch eine 3D-Planung mittels CT-Diagnostik zur Verfügung. Wir haben die Möglichkeit, aus verschiedenen Prothesendesigns und -größen auszuwählen, so dass letztlich aus einem Repertoire von über 100 unterschiedlichen Total-EndoProthesen (TEP) geschöpft werden kann. In besonderen Fällen besteht sogar die Möglichkeit einer individuell-gefertigten Endoprothese. Auf Wunsch kann auch ein beidseitiger Gelenkersatz innerhalb eines Eingriffs in Erwägung gezogen werden. So kann gewährleistet werden, dass für jeden Patienten das optimal passende Implantat zur Verfügung steht.

Ihre Schmerzlinderung liegt uns am Herzen

Im Rahmen der Hüft-Endoprothetik kommt die besonders gewebeschonende, minimal-invasive Operationstechnik zum Einsatz. Bei der Knie-Endoprothetik kann ein Schmerzkatheter oder eine vor Ort verabreichte Schmerztherapie (LIA=lokale Infiltrationsanästhesie) die Beschwerdelast direkt am Knie minimieren. Außerdem können wir durch die minimal-invasive OP-Technik sowie durch die prophylaktische Verabreichung von Tranexamsäure die Blutungen während sowie nach dem endoprothetischen Eingriff erheblich reduzieren.
Um den hygienischen Anforderungen an eine solche Behandlung mehr als gerecht zu werden, haben wir ein umfassendes Hygienemanagement auf- und ausgebaut. Hierzu zählt insbesondere ein fachlich-geschultes Personal einschließlich eines eigenen Hygiene-beauftragten Arztes für die Orthopädie. Darüber hinaus erhalten alle orthopädischen Patienten vor der OP eine Abstrich-Untersuchung auf multiresistente Keime (MRSA) sowie ein Set zur präoperativen Ganzkörperwaschung. Diese vorbeugenden Maßnahmen dienen dazu, Bakterien, die sich auf der Haut und in der Nase befinden, im Vorfeld des Eingriffs frühzeitig zu erkennen und zu eliminieren.

Damit Sie wieder schnell auf die Beine kommen

Unser Team der Physiotherapie unterstützt Sie im Rahmen einer sogenannten „Fast-Track“ und „Rapid-Recovery“ -Rehabilitation direkt am Tag nach der Operation, Ihre Mobilität wiederzuerlangen. Dabei werden die Übungen individuell an Ihre Situation angepasst. Nach dem Krankenhausaufenthalt schließt sich im Regelfall eine stationäre oder ambulante Rehabilitation an. Diese können Sie direkt im Anschluss oder nach einigen Tagen Aufenthalt daheim beginnen. Unser Case-Management kümmert sich in einer eigenen Reha-Sprechstunde gern um die Organisation.