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Krankenhaus der Augustinerinnen
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Allgemeine Innere Medizin, Gastroenterologie und Infektiologie

Umfassende Betreuung internistischer Krankheiten

Chefarzt Prof. Dr. med. Mark Oette

Die Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Gastroenterologie und Infektiologie bietet Ihnen oder Ihren Angehörigen die umfassende Betreuung internistischer Krankheiten. So stehen wir Ihnen für allgemeine Störungen wie Stoffwechselkrankheiten zur Verfügung, für Vergiftungen, entzündliche Erkrankungen, Störungen der Blutbildung oder neurologische Beeinträchtigungen. Darüber hinaus haben wir Schwerpunkte etabliert, in denen wir nicht nur spezielle Krankheitsbilder versorgen, sondern auch in Lehre, Fort- und Weiterbildung und Forschung aktiv sind. Dies sind die Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, der Leber und der Bauchspeicheldrüse, Infektionen, Tumoren und die Palliativmedizin. Zudem kooperieren wir intensiv mit der benachbarten Klinik für Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin und Klinik für Kardiologie und internistische Intensivmedizin im Hause. Wir laden Sie herzlich ein, sich über unser Leistungsspektrum zu informieren und uns zu kontaktieren!

Entdecken Sie unser Leistungsspektrum und informieren Sie sich über die verschiedenen Krankheitsbilder, deren Diagnostik und Therapie:

Unsere Schwerpunkte:

  • Minimal invasive Chirurgie mittels Bauch- oder Gebärmutterspiegelung

    Neben den traditionellen abdominellen und vaginalen Operationsverfahren der Frauenheilkunde, die gleichwohl sicher beherrscht werden müssen, ist die minimal invasive Chirurgie mittels Bauch- bzw. Gebärmutterspiegelung mittlerweile von großer Bedeutung. Laparoskopisch können große Myome und Eierstockgeschwülste, auch bei fraglich bösartigen Erkrankungen, komplett und sicher, entfernt werden. Die suprazervikale Hysterektomie (Teilentfernung der Gebärmutter) sowie auch die totale Hysterektomie (komplette Gebärmutterentfernung) ist mittels Bauchspiegelung durchführbar. Die Vermeidung des Bauchschnittes bei diesen Operationen bedingt kürzere Liegezeiten und eine schnellere und bessere Rekonvaleszenz. In der Onkologie kann mit dem Einsatz der Bauch-, ggf. kombiniert auch mit der Gebärmutterspiegelung eine exakte prätherapeutische Diagnostik von Gebärmutterkarzinomen durchgeführt und so eine frühe, stadiengerechte Behandlung vorbereitet werden. Gutartige Geschwülste innerhalb der Gebärmutter können mittels operativer Gebärmutterspiegelung komplett reseziert werden. Alternativ zur Gebärmutterentfernung bei Blutungsstörungen kommt zunehmend auch die sogenannte Endometriumablation zum Einsatz.

  • Große Bauch-/Tumorchirurgie bei gynäkologischen Karzinomerkrankungen

    Ein weiterer Schwerpunkt ist die große Bauch-/Tumorchirurgie bei allen gynäkologischen Karzinomerkrankungen (Gebärmutter-, Eierstocks-, Scheiden- und Genitalkrebs). Durch die Einführung verfeinerter Operationstechniken auf der Basis des Bewährten, die Integration minimal invasiver Techniken (z. B. laparoskopische Lymphonodektomie, Sentinel node Biopsie, laparoskopische, erweitert radikale nervenschonende Hysterektomie) und die hervorragende interdisziplinäre Zusammenarbeit aller beteiligten Disziplinen (Gynäkologie, Chirurgie, Anästhesie, Intensivmedizin) können gerade auch bei älteren Patientinnen die Prognose der Grunderkrankung und die postoperativen Heilungsverläufe sichtbar verbessert werden. Von großer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang auch die kontinuierliche psychoonkologische und seelsorgerische Betreuung, die im Sinne des ganzheitlichen Ansatzes die körperliche und psychische Genesung fördert.

  • Diagnostik und Behandlung der Harninkontinenz und Beckenbodenschwäche (Urogynäkologie)

    Die Urogynäkologie, also die Diagnostik und Behandlung der Harninkontinenz und der Beckenbodenschwäche ist eines unserer großen wichtigen Spezialgebiete. Eine differenzierte Diagnostik, meistens unter Einsatz einer sogenannten Blasendruckmessung (Urodynamik) und der Introitussonographie stellen hier die ambulant durchführbare Basis einer konservativen oder operativen Behandlung dar. In der operativen Behandlung der Harninkontinenz kommen dabei neben bewährten OP-Verfahren wie den Suspensionsplastiken, ggf. kombiniert mit einem lateral Repair, evaluierte moderne Bandverfahren wie die retropubischen (TVT) und transobturatorischen (TOT) Bänder zum Einsatz. Beim Gebärmutter- und/oder Scheidenvorfall werden abdominelle, möglichst endoskopisch durchgeführte (sakrale Kolpo-/Zervicopexie) und vaginale (sakrospinale Vaginaefixatio) Operationsmethoden indikationsgerecht, ggf. auch kombiniert (anterior und posterior repair) und unter Einsatz von Fremd- und/oder Biomaterialien durchgeführt.

  • Behandlung von Brustkrebs

    Bei den im kooperativen Brustzentrum betreuten Patientinnen mit Brustkrebs ist die individuell abgestimmte integrierte Versorgung ein ganz wesentlicher Baustein bei der interdisziplinären Behandlung der Patientinnen. Innerhalb der Frauenklinik wird die hoch spezialisierte operative Behandlung, mit Fokus auf den Brusterhalt unter Einsatz wenig invasiver Techniken (lokale Verschiebe-/Rotationslappen) und auf das Sentinel-Lymphknoten-Konzept zur Verringerung der Armmorbidität, durchgeführt.

    Im Rahmen der wöchentlichen, von allen beteiligten Fachdisziplinen besetzten Tumorfallkonferenzen erfolgt eine individuelle Therapieplanung, die die ggf. durchzuführende adjuvante chemotherapeutische, hormonelle, strahlentherapeutische und/oder immunologische Anschlussbehandlung vorschlägt, welches im Einzelgespräch mit der Patientin dann diskutiert und festgelegt wird. Die Zusammenarbeit aller beteiligten stationären und ambulanten Kooperationspartner erlaubt so gleichzeitig eine hoch spezialisierte, aber dennoch individuelle und wohnortnahe Versorgung. Die psychoonkologische Begleitung setzt im Krankenhaus ein und kann in der nachstationären Behandlung begleitend fortgesetzt werden.

  • Ambulante Untersuchungen und Behandlungen

    Ambulant durchführbare Untersuchungen runden das medizinische Leistungsspektrum der Gynäkologischen Abteilung des Krankenhauses der Augustinerinnen ab. Insbesondere die minimal invasiven Eingriffe (Gebärmutterspiegelung, Bauchspiegelung, Ausschabungen), die zum Beispiel auch im Rahmen der Sterilitätsdiagnostik notwendig werden, können hier ambulant vorbereitet und durchgeführt werden. Stellt sich ein Eingriff intraoperativ problematischer heraus als ursprünglich erwartet, so besteht stets die Möglichkeit der weitergehenden interdisziplinären, ggf. auch stationären Behandlung im Krankenhaus.

Unser Leistungsspektrum:

  • Die Felder unseres gynäkologisch-medizinischen Angebotes an Sie finden Sie unter "Arbeitsschwerpunkte".
  • Nähere Informationen zu besonderen operativen oder diagnostischen Verfahren der Gynäkologie finden Sie unter "Operative Verfahren".
  • Spezielle Angebote der geistlichen, psychischen und physischen Betreuung finden Sie unter "Besondere Methoden".

 

Schmerzbehandlung und -vermeidung:

Pflegepersonal, Ärzte und Therapeuten möchten Sie in der Form unterstützen, dass Schmerzen möglichst gar nicht erst entstehen, zumindest aber in ihrer Intensität soweit wie möglich gemindert werden. Hierzu wurden speziell für jeden Eingriff in der Gynäkologie und der Geburtshilfe Therapiestandards erarbeitet, die eine schnelle und sichere Medikamentenverabreichung gewährleisten sollen.