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Lebensluft

Neue Perspektiven für Menschen mit künstlicher Beatmung

Was ist die Station Lebensluft?

Lebensluft, ein von der AOK Rheinland/Hamburg ins Leben gerufenes Versorgungskonzept, schließt eine Lücke in der Entwöhnung von künstlicher Beatmung: Auf Weaning-Stationen [LINK] setzen multidisziplinäre Teams ihr Fachwissen ein, damit Menschen mit künstlicher Beatmung und/oder Tracheostoma wieder selbstständig atmen lernen. Der Aufenthalt auf einer Weaning-Station reicht jedoch manchmal nicht aus, um die Entwöhnung erfolgreich abzuschließen - trotz guter Prognosen. Für Betroffene bedeutet dies häufig das dauerhafte Leben mit künstlicher Beatmung im häuslichen Umfeld oder einer spezialisierten Pflegeeinrichtung. Hier bietet Lebensluft neue Perspektiven: Auf einer spezialisierten Station wird mit intensiver therapeutischer, pflegerischer und ärztlicher Behandlung in einem Aufenthalt bis zu 180 Tagen der Entwöhnung von der Beatmung eine neue Chance gegeben. In einer wohnlichen Atmosphäre, die den Krankenhaus-Alltag vergessen lässt - und mit hohen Erfolgsaussichten. 

Der Weg zur Entwöhnung von der künstlichen Beatmung auf der Station Lebensluft

Auf der Station Lebensluft im Cellitinnen-Severinsklösterchen Krankenhaus der Augustinerinnen und St. Antonius (Betriebsstelle Severinsklösterchen) arbeiten zwei spezialisierte Experten-Teams eng zusammen, um Menschen mit künstlicher Beatmung bestmöglich dazu zu unterstützen, wieder selbstständig atmen zu können: 

  • das pflegerische Team der Cellitinnen-Marienborn Beatmungspflege St. Severinus verfügt über langjährige und spezialisierte Erfahrung in der Pflege von Menschen mit künstlicher Beatmung
  • das ärztliche und therapeutische Team der Klinik für Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin des Krankenhauses ist auf die Versorgung und Betreuung beatmeter und Weaning-Patienten spezialisiert

Beide Teams arbeiten auf der Station Lebensluft eng zusammen, um gemeinsam mit Patientinnen und Patienten die Entwöhnung von der Beatmung zu erreichen. 

Im Vordergrund steht dabei die Therapie:

  • Mobilisation
  • Muskelaufbau
  • Atmungstherapie
  • psychische Stabilisierung 
  • Wiedereingliederung in den Alltag

Ausstattung der Station Lebensluft

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Die Station Lebensluft erinnert - trotz aller notwendigen technischen Ausstattungsmerkmale - wenig an ein Krankenhaus. Vielmehr wird viel Wert auf eine wohnliche und gemütliche Atmosphäre gelegt, die zur Entspannung und zum Wohlbefinden der Patientinnen und Patienten beiträgt - und damit förderlich auf die Entwöhnung von der künstlichen Beatmung wirkt: 

  • sechs Plätze in komfortablen Einzelzimmern
  • helles, freundliches Farbkonzept
  • großzügiger Gemeinschaftsbereich
  • Lage in direkter Anbindung an die pneumologische Station, dennoch ruhig und vom manchmal hektischen Krankenhausalltag abgegrenzt
  • moderne Pflegebetten und wohnliches Mobiliar 

Aufnahme auf die Station Lebensluft

Damit das Konzept der Station Lebensluft bestmöglich zum Erfolg der Beatmungsentwöhnung führt, können Patientinnen und Patienten aufgenommen werden, die

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Für die Aufnahme muss ein Antrag bei der Krankenkasse gestellt werden; unser Team unterstützt Sie dabei gern. 

Station Lebensluft

im Cellitinnen-Severinsklösterchen Krankenhaus der Augustinerinnen und St. Antonius - Betriebsstelle Severinsklösterchen

Chefärztin Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beamungsmedizin
PD Dr. Urte Sommerwerck

Fachärztin für Innere Medizin, Pneumologie, Zusatzbezeichnungen Allergologie, Schlafmedizin und Intensivmedizin

Sekretariat
Sabine Reuss

Fax 0221 3308-1348

Komm. Leitung Case Management
Marie Höfling

Oberarzt
Stefan Plein

Facharzt für Innere Medizin, Pneumologie, Zusatzbezeichnung Intensivmedizin
Oberarzt Weaning, Chefarztvertreter

Pflegedienstleitung Cellitinnen-Marienborn Beatmungspflege St. Severinus
Stephanie Armbrecht

Stv. Pflegedienstleiter Cellitinnen-Marienborn Beatmungspflege St. Severinus
Markus Arend

Atmungstherapeut
Philipp Klein

Atmungstherapeutin
Sara Rosenberg

Logopädin
Meike Hahn

FEES Ausbilderin (DGN, DSG und DGG), TKM Ausbilderin